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„Lebensmittel Nr.1“ mit höchsten Standards

Tag des Wassers am 22. März: HSW investiert in Qualität

Belegschaft HSW

„Know-how“ für das „Lebensmittel Nr. 1“: Das Team der Hochsauerlandwasser GmbH mit den beiden Geschäftsführern Robert Dietrich (li.) und Christoph Rosenau (re.). Bildnachweis: HSW

Meschede/Olsberg/Bestwig. Trinkwasser ist Vertrauenssache - und das im wahrsten Sinn des Wortes. „Denn unsere Kunden können darauf vertrauen, dass ihr ,Lebensmittel Nr. 1‘ stets höchsten Qualitätsansprüchen genügt, so Robert Dietrich, Technischer Geschäftsführer des heimischen Trinkwasserversorgers Hochsauerlandwasser GmbH (HSW). Zum Welttag des Wassers am 22. März macht die HSW darauf aufmerksam, dass Trinkwasser ein Lebensmittel ist, für das in Deutschland höchste Qualitätsstandards gelten.

„Um unseren Kunden das „Lebensmittel Nr. 1“ in stets gleichbleibender, optimaler Qualität liefern zu können, stecken in unseren Aufbereitungsanlagen jede Menge ,Know how‘ und modernste Technik“, unterstreicht Robert Dietrich: „Seit unserer Gründung im Jahr 2005 haben wir mehrere Millionen Euro in die Optimierung und Ertüchtigung der Trinkwasserversorgung für unsere Kunden in Meschede, Olsberg und Bestwig investiert.“

Dabei gilt das „Multibarrierenprinzip“: Für alle Stoffe, die nicht ins „Lebensmittel Nr. 1“ gehören, werden durch die Aufbereitungstechnik Hürden gesetzt. Solch eine Hürde ist zum Beispiel auch eine Aktivkohlefiltration, wie es sie in den Wasserwerken Stockhausen und Mengesohl im Versorgungsbereich Meschede gibt. „Sie zieht während der Aufbereitung Stoffspuren aus dem Wasser und bindet sie“, erläutert Robert Dietrich. Beispiele für solche Stoffe sind etwa Pflanzenschutz- und Arzneimittelrückstände.

Eine weitere Barriere ist die Sicherheitsdesinfektion, für die die HSW in mehreren ihrer Aufbereitungsanlagen so genannte UV-Entkeimungsanlagen einsetzt - zum Beispiel im Hochbehälter Hagen in Olsberg-Bigge. Dabei fließt das Trinkwasser durch einen Metallzylinder, in dem sich neun Röhren befinden, aus denen ultraviolettes Licht strömt. Die spezielle Wellenlänge dieses Lichts macht Mikroorganismen unschädlich. Der Vorteil: „Die Entkeimung mit UV-Licht  ist absolut geruchs- und geschmacksneutral - und gesundheitlich völlig unbedenklich. Wasser bleibt so das natürliche Produkt, das es sein soll“, betont Robert Dietrich.

Mit dem Jahr 2006 hat die HSW die öffentliche Trinkwasserversorgung in Meschede, Bestwig und Olsberg sowie artverwandte kommunale Aufgabenfelder übernommen. „Dazu gehören unter anderem kaufmännische und technische Betriebsführungsaufgaben sowie Beratungsleistungen für kommunale Wasser- und Abwasserwerke und andere Versorgungsunternehmen wie z.B. die HochsauerlandEnergie GmbH“, erklärt Christoph Rosenau, Kaufmännischer Geschäftsführer der Hochsauerlandwasser GmbH. Seit 2010 ist die HSW zudem für Betrieb und Unterhaltung der Straßenbeleuchtung in Olsberg, Meschede und Bestwig verantwortlich. Christoph Rosenau: „Wir verstehen uns als Kommunalunternehmen, das ein ganzes Spektrum an Dienstleistungen und Daseinsvorsorge für unsere Bürgerinnen und Bürger erbringt.“

Und dazu gehören auch faire Preise. Die HSW will deshalb ab dem Jahr 2014 ihr Preissystem umstellen: Aus dem bisherigen - in Meschede, Bestwig und Olsberg unterschiedlichen - Grundpreis soll dann ein einheitlicher Systempreis werden. „Grundlage für den Systempreis ist nicht wie bislang die Größe des Trinkwasserzählers, sondern die Zahl der versorgten Wohneinheiten“, so Christoph Rosenau. Hintergrund: Das bisherige Preissystem legte den Schwerpunkt auf den Verbrauchspreis, der sich nach der Menge des gelieferten Trinkwassers richtet. Allerdings: „Der Großteil der Kosten in der Trinkwasserversorgung ist nicht abhängig vom Verbrauch, sondern stellt feste Kosten z.B. für Wasserwerke und Leitungsnetz dar“, erläutert Christoph Rosenau. Mit dem Systempreis sollen diese festen Kosten nun stärker als fester Bestandteil im Trinkwasserpreis berücksichtigt werden.

Gleichzeitig sei der Systempreis auch ein Beitrag zur Kostengerechtigkeit. Denn nach heute geltenden Richtlinien dürfen jetzt auch Gebäude mit bis zu 30 Wohneinheiten über einen Standardzähler für Einfamilienhäuser (Größe Qn 2,5) versorgt werden. Gerade kleinere Eigenheime, wie sie im Sauerland verbreitet sind, würden so aber schlechter gestellt. Das soll das neue Tarifsystem verhindern. Christoph Rosenau: „Mit dem zukünftigen Systempreis, der auf Wohneinheiten basiert, wird also ein deutliches ,Mehr‘ an Tariffairness erzielt.“

Weitere Informationen zum heimischen Kommunalunternehmen gibt es auch unter www.hochsauerlandwasser.de im Internet. 

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Für Rückfragen:

Jörg Fröhling

Gemeinsame Pressestelle der Hochsauerlandwasser GmbH, der Gemeinde Bestwig sowie der Städte Meschede und Olsberg

Tel. mobil 0160/7470451

Tel. 02904/71280-19