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Ein Blick ins „Wasserwerk“

Hochsauerlandwasser GmbH öffnet Hochbehälter „Am Enschede“

Trinkwasserversorgung im Blick: HSW-Geschäftsführer Robert Dietrich und Mitarbeiter Herbert Schmidt stellen den Besuchern aus Assinghausen den Hochbehälter vor. Bildnachweis: Hochsauerlandwasser GmbH

Assinghausen. Dass das „Lebensmittel Nr. 1“ jeden Tag in bester Qualität aus dem Hahn strömt, ist für viele Bürgerinnen und Bürger eine Selbstverständlichkeit. Ihr Trinkwasser beziehen die Bewohner von Assinghausen, Wiemeringhausen und Wulmeringhausen aus dem Hochbehälter „Am Enschede“ hoch über dem Ruhrtal. Jetzt konnten die „Asker“ einen Blick hinter die Mauern ihres „Wasserwerks“ werfen: Auf Einladung der CDU-Ortsunion öffnete das Team des heimischen Trinkwasserversorgers Hochsauerlandwasser GmbH (HSW) die Pforten des Hochbehälters. Robert Dietrich, Technischer Geschäftsführer der HSW, sowie Herbert Schmidt, zuständig für Rohrnetzbau und Gebäudeunterhaltung, informierten die Besucher über Hintergründe und Abläufe bei der Trinkwasserversorgung in Assinghausen und dem Olsberger Stadtgebiet.

2000 Kubikmeter des „Lebensmittels Nr. 1“ fassen die beiden Kammern des Hochbehälters, den das damalige Wasserwerk der Stadt Olsberg Ende 1998 nach etwas mehr als zweijähriger Bauzeit in Betrieb genommen hatte. Ab Dezember 1998 wurde Wiemeringhausen aus dem Hochbehälter „Am Enschede“ mit Trinkwasser versorgt, Assinghausen folgte im Februar 1999, Wulmeringhausen im Juni des gleichen Jahres. Bei einem Tag der offenen Tür im Spätsommer 1999 konnte dann auch die Bürgerschaft „ihren“ neuen Hochbehälter in Augenschein nehmen. Das „Wasserwerk“ ersetzte sechs bestehende Hochbehälter - „dadurch ergeben sich deutliche Ersparnisse bei den Unterhaltungskosten“, so Herbert Schmidt. Rund 2,2 Millionen DM hatte das Wasserwerk damals in das Gebäude investiert. Täglich beliefert der Hochbehälter „Am Enschede“ den Ort Assinghausen - über zwei Leitungen - mit rund 115 Kubikmetern Trinkwasser. Nach Wiemeringhausen fließen täglich 105, nach Wulmeringhausen 60 Kubikmeter des „Lebensmittels Nr.1“.

Gespeist wird der Hochbehälter aus der Quelle Ziegenweide sowie aus den Ochsenkreuzquellen südlich bzw. östlich von Wiemeringhausen. Das zulaufende Quellwasser wird physikalisch entsäuert - das bedeutet, dass durch Einblasen von Luft die überschüssige Kohlensäure ausgetrieben und der pH-Wert gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung angepasst wird. Auch an den Leitungsverbund des Wasserverbands Hochsauerland ist der Hochbehälter „Am Enschede“ angeschlossen. Das Trinkwasser wird in Richtung Hochbehälter „Pölz“ in Niedersfeld gepumpt, von dort aus weiter Richtung Winterberg sowie Medebach bzw. Hallenberg. In den einzelnen Hochbehältern erfolgt ein Austausch des Wassers.

Insgesamt betreibt die Hochsauerlandwasser GmbH im Versorgungsbereich Olsberg neun Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von rund 7000 Kubikmetern. Die Länge der Versorgungs- und Transportleitungen beträgt rund 191 Kilometer - „dazu kommen noch einmal insgesamt 67 Kilometer Hausanschlussleitungen“, so Technischer Geschäftsführer Robert Dietrich. Die Wassergewinnung erfolgt über fünf Gewinnungen mit zum Teil mehreren Quellen sowie dem Tiefbrunnen Schellenstein in Bigge. Rund 800.000 Kubikmeter des „Lebensmittels Nr. 1“ stellt die HSW jährlich im Versorgungsbereich Olsberg zur Verfügung - durchschnittlich 2.200 Kubikmeter pro Tag.

Giesbert Hoffmann, Vorsitzender der CDU-Ortsunion Assinghausen, dankte HSW-Geschäftsführer Robert Dietrich und Herbert Schmidt für die Möglichkeit, den heimischen Hochbehälter „unter die Lupe“ nehmen zu können. Auch für Schulen, Vereine oder andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, nach Absprache Anlagen der Hochsauerlandwasser GmbH zu besichtigen. Weitere Informationen gibt es unter 0291/99200 oder unter www.hochsauerlandwasser.de im Internet.

 

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Für Rückfragen:
Jörg Fröhling
Gemeinsame Pressestelle der Hochsauerlandwasser GmbH, der Gemeinde Bestwig sowie der Städte Meschede und Olsberg

Tel. mobil 0160/7470451
Tel. 02904/71280-19