Ultraschallwasserzähler - Fragen und Antworten

Um den Trinkwasserverbrauch ihrer Kundinnen und Kunden sicher und wirtschaftlich zu messen, setzt die Hochsauerlandwasser GmbH (HSW) seit dem Jahr 2017 moderne Ultraschallwasserzähler ein. Hier finden Interessierte Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ultraschallwasserzähler.

Ein Ultraschallwasserzähler ist ein batteriebetriebener  elektronischer Zähler, der im Gegensatz zu herkömmlichen mechanischen Zählern verschleißfrei ist. Während seiner gesamten Lebensdauer registriert er absolut zuverlässig und exakt den aktuellen Wasserverbrauch, selbst bei ganz niedrigen Durchflüssen.

Weil die Ultraschallwasserzähler neben zahlreichen technischen Vorteilen auch eine höhere Wirtschaftlichkeit bieten. Ultraschallwasserzähler können entsprechend der Eichvorschriften bis zu 15 Jahre im Einsatz bleiben, da sie verschleißfrei sind. Herkömmliche Wasserzähler müssen dagegen in der Regel spätestens alle sechs Jahre ausgetauscht werden. Die Langlebigkeit des Ultraschallwasserzählers sowie die minimalen Betriebskosten stellen langfristig gesehen die beste und wirtschaftlichste Lösung dar. Davon profitieren vor allem unsere Kundinnen und Kunden.

Weil er keine beweglichen Teile enthält und deshalb widerstandsfähig gegen Verschleiß ist. Der Zähler ist vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW e.V.) zertifiziert (W 421, BGA KTW + DVGW W270).

Für die Kundinnen und Kunden der HSW, in deren Verbrauchsstelle ein Ultraschallwasserzähler eingebaut worden ist, entfällt die bisherige Zählerselbstablesung zum Jahresende: Ihr neuer Zähler wird in jedem Jahr regelmäßig Anfang Januar und Anfang Juli stichtagsbezogen auf den vorangegangenen 31.Dezember bzw. 30. Juni per Funk durch die HSW ausgelesen. Die Kundinnen und Kunden selbst brauchen sich um die Zählerablesung nicht mehr zu kümmern.

Selbstverständlich. Auch der neue Ultraschallwasserzähler zeigt den aktuellen Zählerstand an, so dass Sie stets Ihr aktuelles Verbrauchsverhalten im Blick behalten können.

Neben dem aktuellen Zählerstand wird der Zählerstand des letzten Tages im Vormonat übertragen. Für den Fall, dass der Zähler Hinweise auf technische Probleme registriert (z.B. andauernder Durchfluss bei einem Rohrbruch), werden zudem so genannte Info-Codes übermittelt. Diese können wichtige Informationen liefern, um z.B. Leckagen in Ihrer Hausinstallation festzustellen.

Wenn Sie Ihren Wasserverbrauch quasi vom Sofa aus selbst im Blick behalten möchten, ohne den Zähler aufzusuchen, benötigen Sie ein passendes Auslesegerät. Dieses Gerät können Sie bei der HSW erwerben. Bei Interesse gibt Ihnen diese auch gerne weitere Informationen hierzu.

Ja. Alle datenschutzrechtlichen Vorgaben werden selbstverständlich beachtet und eingehalten. Übermittelt werden ausschließlich anonyme Daten, wie z. B. Zählernummer und Zählerstand, die von Dritten nicht zugeordnet werden können. Die Funkauslesung der Daten erfolgt verschlüsselt und kann ausschließlich von Mitarbeitern der HSW vorgenommen werden. Der Zugriff auf die Daten erfolgt nach einem PIN-TAN-Verfahren, zu dem nur die HSW über den nötigen Schlüssel verfügt. Damit ist die Datensicherheit - vergleichbar etwa mit der Sicherheit beim Einsatz einer Kreditkarte - gewährleistet.

Ja. Der Ultraschallwasserzähler ist nur in der Lage, Daten zu senden - er hat selber aber keine Funkempfangstechnik. Somit ist er nicht von außen zu beeinflussen.

Die Ultraschallwasserzähler entsprechen allen einschlägigen nationalen und internationalen Vorschriften und Normen für Elektromagnetische Umweltverträglichkeit (EMV). Die Sendeleistung des Zählers ist, verglichen mit den meisten heute in Haushalten zu findenden Geräten, wie z. B. Mobilfunk, Rundfunk und Fernsehen, schnurlose Telefone (DECT), Wireless LAN (WLAN) und Bluetooth, deutlich geringer. Der Vergleich (Sendeleistung pro Zeit) zeigt nach Angaben des Herstellers, dass der Ultraschallwasserzähler erst nach 18 Jahren eine Funkbelastung erreicht, die einem 30-minütigen Telefonat mit einem Smartphone gleichkommt. Dabei ist das Smartphone in unmittelbarer Nähe des Menschen - der Einbauort des Ultraschallwasserzählers befindet sich im Durchschnitt etwa 15 Meter vom Menschen entfernt. Dies reduziert die - bereits extrem geringe - Funkbelastung nochmals um ein Vielfaches und macht den Betrieb völlig unbedenklich.

Wenn ein herkömmlicher Zähler nach den Eichvorschriften ausgetauscht werden muss, wird er durch einen Mitarbeiter der HSW durch einen modernen Ultraschallwasserzähler ersetzt. Der Umstieg auf Ultraschallwasserzähler hat im Jahr 2017 begonnen und wird bis zum Jahr 2023 abgeschlossen sein.

Ja. Üblicherweise befindet sich an einem herkömmlichen Zähler ein Hinweis, bis zu welchem Jahr er geeicht ist. In diesem Jahr wird er dann durch einen Ultraschallwasserzähler ausgetauscht werden.

Ja. Ultraschallwasserzähler werden vom Hersteller keimfrei und vakuumverpackt geliefert und erst unmittelbar beim Einbau aus der Verpackung entnommen. Das reduziert die Gefahr, dass die Zähler mit Keimen in Kontakt kommen, auf ein absolutes Minimum.

Nein. Im Gegenteil sorgt der Einsatz der neuen Zähler langfristig für Betriebskostenvorteile, die die höheren Anschaffungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Zählern mehr als auffangen.

Nein. In der heimischen Region stellen auch die für die Trinkwasserversorgung zuständigen Stadtwerke in Medebach, Winterberg, Sundern, Arnsberg, Brilon und Menden - genau wie die HSW - schrittweise auf die modernen Ultraschallwasserzähler um.

Wenn Sie weitere Fragen zu Ultraschallwasserzählern haben, sprechen Sie uns an - per Telefon unter 0291/9920-13 oder unter technik@hochsauerlandwasser.de per E-Mail.