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Stabile Preise 2013, neue Grundpreisstruktur ab 2014

Hochsauerlandwasser GmbH: Künftig mehr Kostengerechtigkeit

Seit 2008 unverändert: 1,26 Euro (brutto) pro Kubikmeter Trinkwasser

Meschede/Olsberg/Bestwig. Stabile Trinkwasserpreise im Jahr 2013 und ein neues, einheitliches Grundpreismodell für das gesamte Versorgungsgebiet ab dem Jahr 2014, mit dem die Kosten für die Versorgung mit dem „Lebensmittel Nr.1“ deutlich verursachergerechter auf die Kundinnen und Kunden umgelegt werden können: Der Aufsichtsrat des heimischen Trinkwasserversorgers hat in seiner jüngsten Sitzung wichtige Beschlüsse gefasst.

So zahlen Kundinnen und Kunden des Kommunalunternehmens, das die Trinkwasserversorgung für die Städte Meschede und Olsberg sowie die Gemeinde Bestwig wahrnimmt, auch 2013 weiterhin den seit 2008 unveränderten einheitlichen Verbrauchspreis von 1,26 Euro (brutto) pro Kubikmeter Trinkwasser sowie einen ebenfalls unveränderten und nach Zählergröße gestaffelten Grundpreis. Der Aufsichtsrat der HSW folgte einstimmig dem Vorschlag der Geschäftsführung, trotz ansteigender betrieblicher Kosten die Tarife konstant zu belassen.

Zum Jahr 2014 soll dann das Grundpreismodell komplett umgestellt und für Bestwig, Meschede und Olsberg erstmals seit der Gründung der HSW für alle vereinheitlicht werden: Basis für die Berechnung des Grundpreises ist dann nicht mehr die Größe des Trinkwasserzählers, sondern die Anzahl der über den Trinkwasseranschluss versorgten Wohneinheiten in einem Gebäude. „Zukünftig zahlt der Kunde damit - neben dem weiterhin geltenden Mengenpreis - einen von der Größe des eingebauten Wasserzählers unabhängigen Grundpreis“, erläutert Christoph Rosenau, Kaufmännischer Geschäftsführer der HSW.

Hintergrund: Geschäftsführung und Aufsichtsrat der HSW reagieren mit dem neuen Tarifmodell auf verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen - insbesondere auf den demografischen Wandel, der auch dazu führt, dass die Zahl leer stehender Wohnungen steigt. Der Trinkwasserversorger trägt damit dem Umstand Rechnung, dass die größtenteils fixen Kosten der Wasserversorgung auf immer weniger Köpfe verteilt werden. „Das neue Tarifmodell wird zudem bestehende Ungerechtigkeiten des derzeitigen Abrechnungsmodus bereinigen“, so Robert Dietrich, Technischer Geschäftsführer der HSW: „Es ist einem Kunden derzeit nur schwer vermittelbar, dass er für sein Einfamilienhaus den gleichen Grundpreis bezahlt wie der Anschlussnehmer eines Hauses mit fünf oder acht Wohnungen.“

Die kommenden Wochen und Monate wird das Team der Hochsauerlandwasser GmbH nun nutzen, nach dem Grundsatzbeschluss des Aufsichtsrates weitere Details zu einem neuen Grundpreismodell auszuarbeiten, bevor dieses endgültig beschlossen werden kann. Klar ist aber schon jetzt, dass bei Vorbereitung und Umsetzung der enge Dialog mit der Öffentlichkeit gesucht wird. So wird voraussichtlich im Frühjahr der heimische Trinkwasserversorger seine Kundinnen und Kunden anschreiben mit der Bitte, die Zahl der Wohneinheiten in ihren Immobilien mitzuteilen. Dabei soll auch klar definiert werden, was genau als „Wohneinheit“ zu verstehen ist. Robert Dietrich und Christoph Rosenau betonen, dass die Hochsauerlandwasser GmbH bei der Umsetzung der neuen Grundpreise auf Bürgernähe setzt: „Die Preisstruktur und auch das Verfahren zu ihrer Einführung werden größtmögliche Transparenz bieten.“

 

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Für Rückfragen:

Jörg Fröhling

Gemeinsame Pressestelle der Hochsauerlandwasser GmbH, der Gemeinde Bestwig sowie der Städte Meschede und Olsberg

Tel. mobil 0160/7470451

Tel. 02904/71280-19