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Neues Wasserwerk Hennesee im Teillastbetrieb

Erste Orte werden beliefert - Änderungen in der Wasserhärte

Meschede/Olsberg/Bestwig. Meilenstein für die Trinkwasserversorgung durch die Hochsauerlandwasser GmbH (HSW): Das neue Wasserwerk Hennesee hat einen Teillastbetrieb aufgenommen. Nach einer rund zweijährigen Bauzeit und einer intensiven Testphase werden nun die ersten Kundinnen und Kunden des heimischen Trinkwasserversorgers mit dem „Lebensmittel Nr. 1“ beliefert, das aus der Hennetalsperre gewonnen und aufbereitet wird.

Die HSW nutzt dazu eines der modernsten Wasserwerke im Einzugsgebiet der Ruhr. In verschiedenen Aufbereitungsstufen werden dem Rohwasser unter anderem sämtliche Feststoffe, also auch mikrobiologische Partikel wie Keime, Bakterien, Viren, Parasiten, aber auch unerwünschte gelöste Stoffe entzogen und es so aufbereitet, dass es den extrem strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung entspricht - "und damit uneingeschränkt als Lebensmittel genutzt werden kann", so Robert Dietrich, Technischer Geschäftsführer der Hochsauerlandwasser GmbH.

Seit Ende Mai werden in einem ersten Schritt die Kundinnen und Kunden in Enste inklusive des Gewerbegebiets, in Berghausen, Remblinghausen und den kleineren Mescheder Ortschaften Richtung Eslohe versorgt. Inzwischen wurde auch die Wassergewinnung Hennenohl in Velmede außer Betrieb genommen, so dass ebenso die Bewohnerinnen und Bewohner von Velmede, Bestwig, Ostwig und Nuttlar mit Trinkwasser aus dem Wasserwerk Hennesee beliefert werden. Noch für diesen Herbst plant die HSW, das Wasserwerk Insel sowie die Wassergewinnung Kelbketal „vom Netz“ zu nehmen - dann gibt es auch für Freienohl, Olpe, Wennemen und Stockhausen Trinkwasser aus dem neuen Wasserwerk.

Die ersten Erfahrungen mit dem Wasserwerk Hennesee seien durchaus positiv, so Robert Dietrich - Kunden hätten bereits die hervorragenden Eigenschaften des Trinkwassers gelobt. Da jedoch die Zusammensetzung des "neuen" Trinkwassers eine andere sei, können sich Änderungen im Bereich der Wasserhärte ergeben. Robert Dietrich empfiehlt den Kundinnen und Kunden der entsprechenden Orte deshalb, sich im Internet unter www.hochsauerlandwasser.de über die teilweise neue Wasserhärte zu informieren. In der Rubrik "Infocenter HSW" können unter "Wasserhärte" die entsprechenden Werte straßengenau eingesehen werden. Aber auch telefonische Auskünfte bei der technischen Kundenberatung der HSW unter Tel.  (0291) 9920 13 sind möglich.

Für den 21. Mai kommenden Jahres plant die HSW, das neue Wasserwerk Hennesee der Öffentlichkeit an einem "Tag der offenen Tür" vorzustellen. Dabei können die Besucherinnen und Besucher nicht nur modernste Technik kennenlernen - Robert Dietrich: "Vor allem erfährt man, wie spannend das Thema Trinkwasser sein kann."

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Für Rückfragen:
Jörg Fröhling, Gemeinsame Pressestelle der Hochsauerlandwasser GmbH, der Gemeinde Bestwig sowie der Städte Meschede und Olsberg
Tel. mobil 0160/7470451, Tel. 02904/71280-19