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„Lebensmittel Nr. 1“: Im Sauerland hohe Qualität, anderswo ein rares Gut

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Recht auf sauberes Wasser als Menschenrecht anerkannt. Die Resolution wurde mit großer Mehrheit angenommen. Gegenstimmen gab es keine.

Der Anspruch jedes Erdenbürgers auf sauberes, trinkbares Wasser ist jetzt ein offiziell anerkanntes Menschenrecht. So wie das Recht auf Nahrung oder das Recht, frei von Folter und von rassischer Diskriminierung zu leben. Den Anspruch auf sauberes, trinkbares Wasser hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen am Mittwoch (28.07.2010) in einer Resolution festgeschrieben.

 

Dieser Beschluss macht das Recht auf sauberes Wasser zwar nicht juristisch einklagbar. Die Entscheidung der Generalversammlung ist aber von hohem symbolischem Wert. Denn sie signalisiert die Dringlichkeit, die die Knappheit an sauberem Wasser für einen ständig steigenden Anteil der Weltbevölkerung inzwischen hat. 884 Millionen Menschen haben nach Erhebungen des UN-Umweltprogramms überhaupt keinen oder nur einen völlig unzureichenden Zugang zu sauberem, trinkbarem Wasser.

 

Robert Dietrich, Technischer Geschäftsführer des heimischen Trinkwasserversorgers Hochsauerlandwasser GmbH: „Trinkwasser in Spitzenqualität ist nicht selbstverständlich. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern herrscht ein eklatanter Mangel an sauberem Wasser. Was bei uns einfach so aus dem Hahn sprudelt, ist dort ein rares Gut.“ Gerade im Hochsauerland existieren zahlreiche natürliche Wasservorkommen: Zurzeit betreibt die Hochsauerlandwasser GmbH  21 Wassergewinnungsanlagen (drei in Bestwig, neun in Meschede und neun in Olsberg) sowie 33 Hochbehälter zur Speicherung (acht in Bestwig, 15 in Meschede und zehn in Olsberg).

 

„Deutschland ist ein wasserreiches Land. Es gibt bei der Versorgung mit Trinkwasser, anders als in vielen anderen Regionen der Welt, kaum Mengenprobleme. Ausreichende Niederschläge und eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung stellen sicher, dass sich unsere Wasservorräte immer wieder erneuern. So ist die zukünftige Wasserversorgung in Deutschland gesichert“, betont Robert Dietrich.

 

Der weltweite Schutz der Wasservorkommen und deren schonende nachhaltige Nutzung kann laut der UN-Resolution allerdings nur durch ein entsprechendes Bewusstsein in der Bevölkerung erreicht werden.

 

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Für Rückfragen:

Jörg Fröhling

Gemeinsame Pressestelle der Hochsauerlandwasser GmbH, der Gemeinde Bestwig sowie der Städte Meschede und Olsberg

Tel. mobil 0160/7470451

Tel. 02904/71280-19