05.06.2012 11:00

Neue Transportleitung erhöht Versorgungssicherheit

HSW baut zwischen Velmede und Halbeswig - Vollsperrung nötig

Velmede/Bestwig. Mehr Versorgungssicherheit beim „Lebensmittel Nr. 1“ für die Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Bestwig: Der heimische Trinkwasserversorger Hochsauerlandwasser GmbH (HSW) startet in Kürze mit Arbeiten an einer neuen Transportleitung zwischen dem Hochbehälter Halbeswig auf dem Höhenrücken des Ostenbergs und dem Velmeder Ortseingang.

Hintergrund: „Diese neue, rund 1,3 Kilometer lange Leitung macht uns bei der Trinkwasserversorgung unserer Kundinnen und Kunden im Versorgungsbereich Bestwig ein Stück weit unabhängiger von den bisherigen Wassergewinnungsanlagen Hennenohl in Velmede und Twillmecke bei Ramsbeck“, erklärt Robert Dietrich, Technischer Geschäftsführer der Hochsauerlandwasser GmbH. Denn die neue Leitung verbindet künftig das Versorgungsnetz im Bereich Velmede über den Hochbehälter Halbeswig mit der Ringleitung des Wasserverbands Hochsauerland. Michael Sommer, Technischer Betriebsleiter der HSW: „Für den Fall, dass die Wassergewinnungen Hennenohl  und Twillmecke einmal nicht zur Verfügung stehen sollten, können wir die Trinkwasserversorgung über den Wasserverband Hochsauerland problemlos sicherstellen.“ Nach der Fertigstellung des geplanten Wasserwerks Hennesee soll das Wasserwerk Hennenohl zudem endgültig zurückgebaut werden. „Dann übernehmen wir über die neue Transportleitung die Regelversorgung der Ortsteile Velmede, Bestwig, Ostwig und Nuttlar“, so Helmut Kebben, bei der HSW zuständig für die Planung der Versorgungsnetze.

Die Arbeiten starten voraussichtlich am Montag, 11. Juni. Die Gemeindestraße von Velmede nach Halbeswig muss deshalb zwischen dem Ortsausgang Velmede und dem Hochbehälter Halbeswig voll gesperrt werden. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Freitag, 10. August, andauern. Die 1.270 Meter lange Rohrleitung besteht aus duktilem Gusseisen mit Zementmörtelauskleidung und hat einen Durchmesser von 200 Millimetern. Zudem erfolgen Arbeiten in den Druckminderschächten sowie im Hochbehälter selbst. Rund 300.000 Euro investiert die HSW in das Bauvorhaben. Robert Dietrich: "Die neue Transportleitung ist ein wichtiger Beitrag, um die Versorgungssicherheit unserer Kundinnen und Kunden in der Gemeinde Bestwig noch weiter zu erhöhen."

 

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Für Rückfragen:
Jörg Fröhling
Gemeinsame Pressestelle der Hochsauerlandwasser GmbH, der Gemeinde Bestwig sowie der Städte Meschede und Olsberg
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